Über mich
 
Damit Sie einen Eindruck von mir bekommen.
Kinder und Opfer von Tschernobyl sind hilflos. Überall in der Welt. Jederzeit. In Kambodscha werden erst vierjährige Mädchen und Jungen von ”Sex-Touristen” malträtiert. Die Straßenkinder von Rio de Janeiro zittern jede Nacht um ihre Chance, den mörderischen Attacken selbsternannter ”Todesschwadrone” zu entfliehen. In Moskau oder Bukarest erfrieren sie einfach oder vegetieren in verrotteten Heimen vor sich hin – elternlose Kinder, oft geistig und/oder körperlich behindert, vergessen vom Rest der Welt. Und die Flüchtlingspfade in Ruanda und Zaire sind gesäumt von den Leichen verhungerter Kinder.

Okay, Asien, Südamerika oder Afrika sind weit weg, Rußland oder Rumänien erscheinen uns wenige Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs immer noch fremdartig, manchmal sogar beängstigend. Bei uns gibt's das ja nicht, beschwichtigen wir uns selbst. Von wegen! Die Not der Kinder kennt keine Grenzen. Schauen wir uns doch mal um in unserer ach-so-zivilisierten Gesellschaft mit ihrem engmaschigen sozialen Netz. Auch in Deutschland werden Kinder ständig vernachlässigt, mißbraucht, gequält, vergewaltigt, ermordet. Lebensuntüchtige junge Mütter, selbst beinahe noch Kinder, werfen ihre Neugeborenen einfach weg wie Müll. Alkoholisierte Väter prügeln schreiende Babys zu Tode. Drogensüchtige Kinder ergattern sich das Geld für den nächsten Schuß auf dem Strich, durch Diebstähle oder gar brutale Raubüberfälle.

An der schwelle ins nächste Jahrtausend wird unsere Welt immer gewalttätiger. Kinder sind dieser Gewalt wehrlos ausgeliefert. Wir wissen das, und Sie wissen es auch. Deshalb müssen wir Kindern in Not helfen. Wir alle, gemeinsam. Nicht reden und lamentieren, sondern ganz einfach handeln – spontan, konkret und effektiv. Als mir (Gerhard) Anfang 1990 von den verheerenden Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl berichtet wurde, habe ich zusammen mit Freunden den Verein ” Hilfe für Kinder und Opfer von Tschernobyl e.V.” gegründet. Mit dem Ergebnis, daß wir Hilfsgüter- hauptsächlich Medikamente und medizinische Geräte – im Wert von fast 10 Millionen Mark in die Krisenregion schicken konnten. Der Verein existiert leider nicht mehr und ist jetzt nur noch eine Privataktion von mir.

Aber nicht nur die kranken Kinder von Tschernobyl brauchen uns. Das Elend ist ja nicht auf regionale Katastrophen beschränkt, sondern global und allgegenwärtig.

Aus diesen Gründen heraus engagiere ich mich seit Jahren für die aktive Kinderhilfe. Hierbei sollte das Augenmerk auf den Kindern liegen, nicht auf uns persönlich.

Sie sind dabei? Darüber freue ich mich. Eine Bitte noch: Trommeln Sie mit für ”Hilfe für die Kinder und Opfer von Tschernobyl”, machen Sie Freunde, Bekannte und Kollegen aufmerksam auf die dramatische Situation. Danke!

Herzlichst,
Ihr Gerhard Klöpper.

Sollten Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen, klicken Sie bitte hier.

 

 Daten
 
Name:
Gerhard Klöpper
Anschrift:
Keßlers Weg 4
22041 Hamburg
Telefon:
0171-835 30 85
Email:
Gerhard.Kloepper
@Tschernobylopfer.de